Preisverleihung ODH-Quartier Awards 2025 (Foto Anika Nowak)

Vorbilder der Sektorenkopplung: Die Gewinner der ODH-Quartier Awards 2025 stehen fest

Quartier Duisburg-Ungelsheim setzt sich in zwei Kategorien durch

Berlin, 18.11.2025 – Die Sieger der ODH-Quartier Awards 2025 stehen fest: Das Quartier Duisburg-Ungelsheim bekam die meisten Stimmen und gewann gleich in zwei Kategorien, nämlich Integration und Innovation. Das Cluster Future iQ: Quartier Düsseldorfer Straße, Köln setzte sich in der Kategorie Impact durch. Der erstmals ausgelobte Sonderpreis ging an das Kölner Wohnquartier „Rondorf Nord-West“.
 
„Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, dass zukunftsfähige Energie- und Mobilitätslösungen dort entstehen, wo branchenübergreifende Zusammenarbeit, Innovation und ganzheitliches Denken auf Quartiersebene zusammenkommen. Diese haben Vorbildcharakter für die Entwicklung weiterer Quartiere. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner und vielen Dank an die Experten-Jury“, sagte ODH-Geschäftsführer Frank Brachvogel, nach der Verleihung beim ODH-Herbstforum in Berlin. Mit den Awards zeichnet der ODH Open District Hub e.V. herausragende Quartiersprojekte in Deutschland aus, die zeigen, wie sektorübergreifende, nachhaltige und intelligente Energiekonzepte bereits heute Realität werden. Aus rund 90 Projekten des ODH-Quartierkompendiums 2025 wurden durch eine Fachjury und ein öffentliches Voting die überzeugendsten Projekte prämiert.
 

Die Platzierungen bei den ODH-Quartier Awards 2025 im Einzelnen: 


Kategorie Integration

  1. Quartier Duisburg-Ungelsheim
  2. Quartier Schwetzinger Höfe, Schwetzingen
  3. Quartier Birkenfeld Stahl Areal

 

Kategorie Impact

  1. Cluster Future iQ: Quartier Düsseldorfer Straße, Köln
  2. Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster
  3. Quartier Reutlingen – RTunlimited

 

Kategorie Innovation

  1. Quartier Duisburg-Ungelsheim
  2. Quartier Stuttgart Untertürkheim
  3. Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster

 

Sonderpreis 2025

Wohnquartier „Rondorf Nord-West“
 

Weitergehende Informationen zu allen ausgezeichneten Projekten sind hier erhältlich.

Die ODH-Quartier Awards werden alle zwei Jahre vergeben und wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Bei dem Nominierungsverfahren hatte die achtköpfige Jury die Quartiersprojekte je nach Kategorie unter wissenschaftlichen, technischen, sozialen, innovativen und nachhaltigen Aspekten begutachtet und danach abgestimmt. Grundlage dafür waren rund 90 Projekte aus dem ODH-Quartierskompendium 2025, das in den kommenden Tagen veröffentlicht wird. Bei einer offenen Online-Abstimmung wurden dann die beliebtesten Projekte gewählt. Das Ergebnis floss zu einem Drittel in die davon unabhängige Abstimmung der Experten-Jury ein. Beide Abstimmungen gemeinsam ergaben dann die abschließenden Ergebnisse für die Platzierungen. 

 

Dies waren die Jurymitglieder der ODH-Quartier Awards 2025:

  • Dietmar Walberg, TH Lübeck
  • Gerhard Feldmeyer, Architekt & Madaster Foundation
  • Frank Christian Hinrichs, CEO inno2grid GmbH
  • Stefanie Jelinek, Geschäftsführerin Urbane Infrastruktur EnBW
  • Dr. Peter Bretschneider, Direktor Fraunhofer IOSB-AST
  • Yüksel Sirmasac, CEO Rockethome GmbH
  • Christian Gronwald, Senior Manager Kieback& Peter GmbH Co. KG
  • Ralph Klebsch, Senior Manager GETEC WÄRME & EFFIZIENZ GmbH

Die Kategorie Integration bezieht bei der Bewertung zwei Ebenen ein: die technische und die soziale Integration. Auf der technischen Ebene sind insbesondere die Aspekte zu Energiemanagementsystemen und der Netzintegration in die Bewertung eingeflossen. Dagegen zeichnet sich die soziale Ebene durch die Partizipation von Quartiersbewohner*innen, besondere Angebote im Quartierskonzept sowie die Inklusion verschiedener sozialer Gruppen aus. 

Die Kategorie Impact legt den Fokus auf die Wirkung von Nachhaltigkeit im Kontext der energetischen Quartiersentwicklung. Konkret werden dabei die Kriterien Effizienz, regenerative Energien und nachhaltiges Verhalten in den Blick genommen. 

In der Kategorie Innovation wurden Quartiersprojekte ausgewählt, die einen besonderen Mehrwert bieten. Dazu gehört etwa die Kreativität, die Anzahl sowie die Art der gekoppelten Technologien, besondere Konzepte hinsichtlich Mobilität oder der digitalen Infrastruktur. Zudem wurde geprüft, ob bei diesen Projekten ein nutzerorientiertes Potential erkennbar ist. 

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis verliehen. Der ODH-Vorstand war der Auffassung, dass es auch Quartiersprojekte gibt, die sich nicht in einer einzelnen Kategorie wiederfinden, sondern bei anderen Kriterien herausstechen. Dazu zählten in diesem Fall besondere Leistungen bei der Kommunikation, Partizipation, Soziales, Inklusion und Umwelt.

Weitere Informationen:

Marie Lortz

Projektmanagerin Kommunikation & Events

marie.lortz@opendistricthub.de

www.opendistricthub.de